Philosophie
Bushido, Zen, Do — die geistigen Grundlagen der Kampfkünste.
8 Artikel
Japan ·Meiji-Zeit (1868–1912)
Budo — Der Weg als Ziel
Budo ist die Philosophie des japanischen Kampfweges — die Transformation von Bujutsu, der Kriegstechnik, zu einem Weg der Charakter- und Persönlichkeitsentwicklung.
Japan ·Edo-Zeit (17.–19. Jh.) · kodifiziert 1900
Bushido — Der Weg des Kriegers
Bushido ist der Ehrenkodex der Samurai — ein Wertekanon aus Mut, Loyalität und Ehre, der japanische Kultur, Kampfkünste und Ästhetik bis heute prägt.
Fudoshin — Der unerschütterliche Geist
Fudoshin ist der unerschütterliche Geist — die innere Stabilität, die weder durch Gefahr noch durch Lob, weder durch Schmerz noch durch Erfolg aus dem Gleichgewicht gebracht wird.
Japan / China / Indien ·Antike (vor 2000 Jahren dokumentiert)
Ki, Chi und Prana — Die Lebensenergie der Kampfkünste
Ki, Chi und Prana bezeichnen dasselbe Phänomen in drei Kulturen — jene Lebensenergie, die alle ostasiatischen Kampfkünste als unsichtbares Fundament betrachten.
Japan (via China / Chan-Buddhismus) ·13.–17. Jahrhundert
Mushin — Der leere Geist
Mushin, Zanshin, Fudoshin — die vier Geisteszustände des japanischen Kriegers beschreiben die innere Haltung, die wahre Meisterschaft ausmacht: Leerheit als Stärke.
Shugyo — Der Weg der asketischen Übung
Shugyo ist das japanische Konzept der asketischen Übung — Training, das weit über Sport hinausgeht und den Geist durch physische Härte schmiedet, wie Erz zu Stahl raffiniert wird.
Zanshin — Der verbleibende Geist
Zanshin ist der verbleibende Geist nach der Technik — jene 360-Grad-Wachheit, die nicht endet, wenn der Schnitt, der Wurf oder der Pfeil abgegeben wurde, sondern weiter präsent bleibt.
Japan (via China) ·13.–17. Jahrhundert
Zen im Budo — Erleuchtung durch Bewegung
Zen im Budo verbindet Chan-Buddhismus mit Kampfkunst — von Takuan Sohos Schwertbrief bis zu Herrigels Bogenschießen: Erleuchtung als Ergebnis körperlicher Meisterschaft.